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Entspannungsinseln schaffen

Möchten Sie manchmal alles hinwerfen? Und sich dann am liebsten vor der Welt verschließen? Wenn es Ihnen  so geht, empfehle ich Ihnen, sich einfach mal Abstand zu gönnen. Selbst bei größtem Termindruck. Denn mit etwas Abstand sieht die Welt gleich wieder viel freundlicher aus. Mit frischer Energie tauchen Sie danach wieder auf und entwirren mit einem entspannten Blick ganz locker das, was vorher unmöglich schien.

Sich aus dem aktuellen Geschehen und Wirrnissen des Alltags zurückzuziehen kann sehr erholsam sein. Wäre es nicht überhaupt viel besser, es gar nicht so weit kommen zu lassen und den Alltag viel gelassener zu nehmen? Leichter gesagt als getan? Geben Sie sich einen Ruck und machen Sie einmal in der Woche etwas, was Ihnen wirklich gut tut.

Mit Übersicht kommen Sie weiter!

Üben Sie sich in Gelassenheit und richten Sie für sich kleine, feine Entspannungsinseln ein. Sie setzen sich dazu einen festen Termin. Hierzu reicht eine einfache Übersicht über eine Woche. Verschaffen Sie sich zunächst eine Übersicht über die „Pflicht“, tragen Sie in Ihren Kalender, am besten in einer Wochenübersicht, ein, wann Sie arbeiten. Welche anderen festen Termine haben Sie? Gehen Sie zum Beispiel regelmäßig zum Sport? Dann markieren Sie auch dies deutlich in Ihren Kalender. Fallen andere Tätigkeiten oder Vorhaben an, die unbedingt gemacht werden müssen? Markieren Sie auch diese.

Mit dieser Übersicht erkennen Sie schnell, wo noch nicht verplante Zeit in der Woche ist. Reservieren Sie sich die Zeit, die Sie für sich haben wollen und können. Machen Sie auf diese Weise einen festen Termin mit sich. Was sollten Sie dann machen? Nichts! Oder das, was Ihnen gerade in die Sinn kommt und wonach Ihnen ist. Planen Sie nichts weiter, außer dass Sie sich diese Zeit freihalten. Vielleicht möchten Sie ein spannendes Buch lesen, einen Spaziergang machen oder beim Sport richtig ins Schwitzen kommen. Oder auch einfach mal Nichtstun. Oder Sie entdecken die Langeweile und warten einfach ab, welche Gedanken und Ideen sich dabei einstellen.

Haben Sie „eigentlich“ überhaupt keine Zeit für sich? Dann sollten Sie über Ihre Prioritäten nachdenken. Was ist in der kommenden Woche wirklich wichtig? Was können Sie gegebenenfalls verschieben, um Zeit für sich zu haben? Was tut Ihnen gut, dass Sie bei Laune und frisch bleiben? Führen Sie sich dies vor Augen. Dann wird es Ihnen leichter fallen, Prioritäten zu setzen und tatsächlich kleine Entspannungsinseln einzuplanen.

Foto: © Inessa Podushko/PIXELIO www.pixelio.de

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